Schalter im Provisorium

(sh:z/Holsteinischer Courier/Text und Bild: Rolf Ziehm vom 15.11.2011)

Die Geldautomaten, Kontoauszugsdrucker und Kundenschalter sind behelfsmäßig im noch nicht ganz fertigen Neubau untergekommen. Die alte Hauptstelle wird zurzeit umfassend modernisiert.

„Eng, aber kuschelig“, nennt Volksbank-Vorstand Rolf Wagner die provisorisch bezogenen Kundenräume in der Hauptstelle am Großflecken. Vor einer Woche wurde der Schalterverkehr in Räume des Neubaus im benachbarten Köster-Haus verlagert. „Die Alternative wäre eine Container-Landschaft auf dem Hinterhof gewesen. Das wollten wir auf alle Fälle vermeiden“, sagt Wagners Vorstandskollege Matthias Lau.

 

In der „alten“ Hauptstelle haben die Renovierungsarbeiten begonnen. Handwerker entkernen zurzeit die vormalige Schalterhalle und Räume im ersten Obergeschoss. Die Modernisierung soll im April 2012 abgeschlossen sein. Rund zwei Millionen Euro lässt die Volksbank sich die Auffrischung des vor 26 Jahren bezogenen Gebäudes kosten. Mit dem Baufortschritt im Neubau sind Wagner und Lau zufrieden. Inzwischen haben im Hof zum Waschpohl hin die Pflasterarbeiten begonnen. Der Eröffnung der neuen und der modernisierten Räume am ersten Mai-Wochenende 2012 stehe nichts im Wege.

 

Etwas über Plan liegen die Kosten. Statt ursprünglich acht Millionen Euro kalkuliert die Volksbank nun mit 8,5 Millionen Euro. Die Gründungsarbeiten an der historischen Kösterschen Fassade kosteten mehr als erwartet. Vor allem aber sind in dieser Zeit die Baustoffpreise förmlich explodiert.

 

(sh:z/Holsteinischer Courier/Text und Bild: Rolf Ziehm vom 15.11.2011)