Artistik, Komik und ein neues Haus: Tag der offenen Tür bei der Volksbank

Gut festschnallen: Hannes Thomsen (23) passte auf, dass Smilla (6) aus Padenstedt gefahrlos bei den Spielen mitmachen konnte.

Die Eingänge der Volksbank am Großflecken schmückten bunte Ballons – und drinnen präsentierte die Volksbank ihren Neubau der breiten Öffentlichkeit mit einem Tag der offenen Tür. Viele Neumünsteraner kamen vorbei, um einen Blick auf das neu gestaltete Innenleben und in die Arbeitsräume der Banker zu werfen.

Um die Besucher zu unterhalten, fuhr die Volksbank einiges auf. In der Haupthalle spielte das Familienensemble Petersen Auszüge aus dem „König der Löwen“. Hinter dem Gebäude auf dem ebenfalls umgebauten Parkplatz fanden sich jedoch die meisten Besucher ein. Für die Kleinen gab es Kinderschminken, eine Hüpfburg und ein Vierfach-Trampolin. Das Duo „Klirr Deluxe“ mit Ronnie und Pierre zeigte eine gute Mischung aus Artistik und Komik. Die beiden jonglierten Stühle, Teller und Tabletts. Für die musikalische Unterhaltung sorgten der Mädchenmusikzug und das Blasorchester des SV Tungendorf.

Entsprechend dem Trend spielte die Energieeffizienz beim Neubau eine große Rolle. Durch Rohre in der Decke wird im Winter warmes und im Sommer kaltes Wasser geleitet, um die Raumtemperatur zu regeln. „Betonkern-Aktivierung“ nennt das der Fachmann. Neben den Heizkosten soll auch der Stromverbrauch mit Hilfe moderner LED-Lampen gezügelt werden.

140 Menschen arbeiten jetzt in der Bank. Hell und offen wirkt die große Haupthalle. Viele der Büros im ersten Stock stehen generell offen und haben gar keine Türen. Der Schall aus der Halle wird durch akustische Wand-Elemente verschluckt. Für diskrete Beratungsgespräche haben die Architekten allerdings auch ein paar Türen eingebaut. Viel Glas und die weißen Wände erwecken einen hellen, freundlichen Eindruck. Die Möbel sind einheitlich aus Nussholz; ihr Braun harmoniert gut mit dem Weiß der Wände. „Wir wollten, dass die Beratungsgespräche mit mehr Wohlfühlatmosphäre stattfinden“, sagte Anna Wiatrok von der Volksbank.

Unter den Besuchern waren viele Angehörige von Mitarbeitern. Auch ein alter Volksbankkollege wollte sich die umgebaute Bank anschauen. „Es ist bestimmt eine Lust, hier zu arbeiten“, meinte der ehemalige Geldtransportfahrer Artur Larsen aus Wittorf beeindruckt. Der 88-Jährige kennt den Volksbank-Vorstand Matthias Lau noch als Lehrling.

 

(sh:z/Holsteinischer Courier, 09.05.2012, Text/Foto: Ove Bornholt)