VR Bank Neumünster knackt Milliardengrenze

Bilanzsumme gestiegen – Über 20000 Mitglieder – 6,5 Prozent Dividende

Wie im Vorjahr schüttet die VR Bank Neumünster wieder 6,5 Prozent Dividende an die Anteilseigner aus, so die Vorstandsmitglieder Matthias Lau (links) und Rainer Bouss.

Im dritten Jahr auf Erfolgskurs präsentiert sich die VR Bank Neumünster, was die Höhe ihrer Dividende angeht. Erneut werden 6,5 Prozent oder 785.000 Euro an die Mitglieder der Genossenschaftsbank ausgeschüttet. „Wir haben beide Ziele erreicht, die wir uns für 2011 gesteckt hatten“, sagte Matthias Lau aus dem Vorstand. Mit einer Bilanzsumme von 1,0222 Milliarden Euro (Zuwachs im Vergleich zu 2010: 69 MillionenEuro), gehört die VR Bank jetzt in die Reihe der Milliardenbanken. Auch die selbst gesteckte Wachstumsrate bei den Mitgliederzahlen wurde erreicht: Auf 20000 wollte der Vorstand kommen, 2011 waren es 20035 Mitglieder, im Juni 2012 sogar schon 20200. Im Kreditgeschäft verzeichnete die Bank ein Wachstum von 11,6 Prozent, der Kreditbestand liegt bei 701 Millionen Euro, darunter sind die refinanzierten KfW-Kredite mit 113 Millionen Euro. Die Höhe der Kundeneinlagenstieg um 3,8 Prozent oder 25 Millionen Euro auf 690 Millionen Euro. Als besondere Stärke sieht Lau, dass die 252 Mitarbeiter, davon rund 20 Auszubildende, in den 20 Geschäftsstellen und im Haupthaus am Großflecken iin Neumünster für Kunden immer noch direkt zu erreichen sind. „Wir haben keine vorgeschalteten Callcenter. “Folge: „Wir gewinnen merklich Marktanteile in Neumünster. “Lau bewertet die Stimmung für Investitionen in Neumünster sehr positiv: Der Bau des Direktvermarktungszentrums Designer Outlet Center strahle auf die hiesige Wirtschaft aus. „Das spiegelt sich in Form des Kreditgeschäftes und in der zurückgegangenen Zahl der Leerstände wider. “Während der Vertreterversammlung wurden die Aufsichtsratsmitglieder Birte Ponczyk, Thomas Haase und Lars Peter Wall (alle Neumünster) wiedergewählt. In diesem Jahr gab es keinen Festvortrag, sondern einen 20-minütigen Film. Er zeigte, wie nach vier Jahren Planungund in rund zweieinhalb Jahren Bauzeit das Bankgebäude am Großflecken saniert und der Neubau für elf Millionen Euro errichtet worden sind.

 

(Segeberger Zeitung vom 07. Juni 2012 - Beate König)